Produkthaftung in den USA

Produkthaftung ist Nummer 1 in den USA, was die Anzahl der Klagen angeht!
Ein europäisches Unternehmen, welches in den Vereinigten Staaten seine Produkte veräußert, unterliegt dem amerikanischen Produkthaftungsrecht, wenn es als “Hersteller” anzusehen ist. Besteht ein Produkt aus mehreren Komponenten, ist jeder einzelne Lieferant als Hersteller anzusehen. Diese Produkthaftung ist unabhängig davon, wie das Produkt ins Land kam und von wem es verkauft wurde. Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Schadenfalles sind zum Teil gravierend. Prävention ist deshalb oberstes Gebot.

Dem europäischen Unternehmen steht eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um das Risiko Produkthaftung um bis zu 90% zu verringern. Der Schwerpunkt der produkthaftungsrechtlichen Präventionsmaßnahmen liegt im Bereich des sog. “Failure to Warn”, d.h. der Anwender wird nicht hinreichend auf Gefahren aufmerksam gemacht und in die Bedienung des Produktes eingewiesen.

Bedienungsanleitungen nach US-Standard

Fast alle europäischen Bedienungsanleitungen sind zu technisch und zu kurz für die USA. Bedienungs- und Wartungsanleitungen der Produkte, Broschüren, Werbemittel und Webseiten sollten deshalb an die aktuellen U.S. Standards für Produkthaftung angepasst werden. Dies erfolgt durch Warnungen am Produkt selbst und in der Dokumentation.

Die Kanzlei ist im Bereich der Produkthaftung führend und ca. 30% der Kanzleiarbeit entfallen auf diesen Bereich.

Unsere spezialisierten Fachanwälte prüfen und kommentieren Seite für Seite der bereits vorhandenen Unterlagen in der Form eines Memos und ergänzen diese um notwendige Warnhinweise, Disclaimer, Copyright Vermerke etc. Wir weisen zusätzlich darauf hin, was in den Unterlagen möglicherweise fehlt und kommentieren alle sonstigen relevanten Punkte, einschließlich der in den USA gebräuchlichen Fachterminologie, den Warnhinweisen auf den Maschinen und der Verpackung.